Koalitionsausschuss: Starkes Signal für privaten Wohnungsbau

Berlin, 02.07.2026. Der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen begrüßt die Beschlüsse des Koalitionsausschusses besonders im Hinblick auf die Verhinderung von Enteignungen von privaten Wohnungsunternehmen und die Abschaffung von Berichtspflichten für die mittelständischen Unternehmen.

„Was für den Herbst versprochen war, kommt jetzt endlich. Die Bundesregierung hat ihre Lieferschwierigkeiten überwunden und das ist ein gutes Zeichen. Das Motto „Bauen statt Enteignen“ zeigt, dass die Vernunft sich durchgesetzt hat. Allein die Diskussionen der vergangenen Wochen und Monate haben schon Schaden angerichtet. Dieses klare Bekenntnis schafft Investitionssicherheit und hilft dem Wohnungsbau“, betont BFW-Präsident Dirk Salewski in Berlin.

„Die Bundesregierung hat mit diesen Beschlüssen geliefert, worauf der Mittelstand schon lange wartet. 

Die Beschlüsse für mehr Wettbewerb, weniger Bürokratie und die klare Absage an Enteignungen sind ein starkes Zeichen für mehr Wachstum. Sie stärken das Vertrauen im Markt und für den Standort Deutschland.

Wenn die geplante Bundesgesellschaft für Wohnungsbau im Schulterschluss auch mit den mittelständischen privaten Unternehmen handelt, kann sie eine Stütze und Hilfe sein, um schneller den Bedarf auf dem Wohnungsmarkt zu bedienen und so zu entlasten.

Bürokratieabbau durch die Genehmigungsfiktion als Regelfall und die Entlastungen bei den Dokumentations- und Berichtspflichten helfen den mittelständischen Unternehmen konkret“, erklärt Salewski.

 

Hintergrund:

Dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen als Interessenvertreter der mittelständischen Immobilienwirtschaft gehören derzeit rund 1.600 Mitgliedsunternehmen an. Als Spitzenverband wird der BFW von Landesparlamenten und Bundestag bei branchenrelevanten Gesetzgebungsverfahren angehört. Die Mitgliedsunternehmen stehen für 50 Prozent des Wohnungs- und 30 Prozent des Gewerbeneubaus. Sie prägen damit entscheidend die derzeitigen und die zukünftigen Lebens- und Arbeitsbedingungen in Deutschland. Mit einem Wohnungsbestand von 3,1 Millionen Wohnungen verwalten sie einen Anteil von mehr als 14 Prozent des gesamten vermieteten Wohnungsbestandes in der Bundesrepublik. Zudem verwalten die Mitgliedsunternehmen Gewerberäume von ca. 38 Millionen Quadratmetern Nutzfläche.