Baugenehmigungszahlen: Weiterhin konsequentes Handeln von Nöten

Berlin, 18.02.2026. Der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen bewertet die aktuellen Baugenehmigungszahlen des Statistischen Bundesamts positiv, mahnt aber zu konsequentem Handeln. 

„Der Wohnungsbau scheint das Schlimmste hinter sich zu haben und auf dem Weg der Besserung zu sein. Zumindest geht es nicht weiter abwärts. Doch noch ist der Patient Wohnungsbau nicht entlassen. Die aktuellen Baugenehmigungszahlen zeigen, dass weiterhin konsequentes Handeln von Nöten ist, um für ein substanzielles Wachstum zu sorgen. Wir bleiben immer noch weit hinter dem zurück, was nötig wäre. Um den Wohnungsmarkt endlich zu entlasten, müssen aus Genehmigungen echte Baustellen werden. Denn wahr bleibt: Die Baustarts sind die entscheidende Kennzahl, genehmigt ist eben nicht gebaut.“, betont BFW-Präsident Dirk Salewski in Berlin.

„Wir brauchen jetzt schnell den Gebäudetyp E, den Basisstandard beim Bauen, um endlich schneller voranzukommen. Einfache Lösungen müssen rechtssicher vereinbart werden können, um Innovationen und Kostensenkungen zu ermöglichen. Die Regelungen müssen praxistauglich sein und dürfen nicht zu neuer Komplexität oder Haftungsrisiken führen.

Die Unternehmen brauchen zudem langfristig Planungssicherheit vor allem auch bei Förderung und den Finanzierungsbedingungen. Nur das wird uns den nötigen Schub geben, um den Turnaround zu schaffen“, so der BFW-Präsident.

 

Hintergrund:

Dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen als Interessenvertreter der mittelständischen Immobilienwirtschaft gehören derzeit rund 1.600 Mitgliedsunternehmen an. Als Spitzenverband wird der BFW von Landesparlamenten und Bundestag bei branchenrelevanten Gesetzgebungsverfahren angehört. Die Mitgliedsunternehmen stehen für 50 Prozent des Wohnungs- und 30 Prozent des Gewerbeneubaus. Sie prägen damit entscheidend die derzeitigen und die zukünftigen Lebens- und Arbeitsbedingungen in Deutschland. Mit einem Wohnungsbestand von 3,1 Millionen Wohnungen verwalten sie einen Anteil von mehr als 14 Prozent des gesamten vermieteten Wohnungsbestandes in der Bundesrepublik. Zudem verwalten die Mitgliedsunternehmen Gewerberäume von ca. 38 Millionen Quadratmetern Nutzfläche.