Arbeitskreis Immobilienmanagement des Landesverbandes mit breiter Themenpalette

Am 8. März 2018 tagte der AK Immobilienmanagement zu einer Reihe von Themen mit hoher Relevanz für die Tätigkeit der Mitgliedsunternehmen. Zu Beginn gab Herr Höfling eine Darstellung und erste Bewertung der immobilienwirtschaftlichen Festlegungen der Koalitionsvereinbarung von CDU und SPD aus der Sicht des Bundesverbandes.

In einem zweiten Punkt erarbeiteten die Teilnehmer wohnungspolitische Forderungen des Verbandes an die Berliner Politik. Gefordert wurde eine Reform des Berliner Sozialen Wohnungsbaus, der keine Sonderbelastungen der Eigentümer vorsieht. Abgelehnt wurde eine weitere Ausweitung der Milieuschutzgebiete in Berlin. Vorgeschlagen wurde auch die Streichung unsinniger Verbote in den bestehenden Milieuschutzgebieten, z.B. zu Grundrissänderungen und bei Ausstattungsmerkmalen.

Zum Sachstand der Erarbeitung des Berliner Mietspiegels 2019 wurde in der Diskussion übereinstimmend festgestellt, dass eine Aufsplitterung des Berliner Mietspiegels, z.B. in einzelne Bezirksmietspiegel, abgelehnt wird.

In der intensiven Diskussion zu den notwendigen Maßnahmen in den Unternehmen wegen der EU-Datenschutz-Grundverordnung tauschten die Arbeitskreismitglieder erste Erfahrungen aus und gaben Hinweise auf problematische Fallgestaltungen.

Besprochen wurde auch die Abmahntätigkeit der Deutschen Umwelthilfe bei Nichteinhaltung der Vorschriften der EnEV zur Inserierung von Wohnungen in Annoncen und im Internet.

In einem weiteren Punkt wurde das Urteil des Berliner Landgerichts zur Anrechnung von Balkonflächen auf die Wohnungsgröße diskutiert.

Für die nächste Sitzung des Arbeitskreises wurden die Themen Verwalterausbildung, Abschreibung bei Einbauküchen, die Problematik der Mieterhöhungen durch Erbbauzinserhöhungen sowie der Sachstand bei der Trinkwasserverordnung vorgeschlagen.

Der nächste Arbeitskreis Immobilienmanagement wird am 18. April 2018 stattfinden.

Teilen Sie diesen Beitrag: