BFW sieht im Rücktritt von Berlins Bausenatorin Katrin Lompscher Chance für einen Neubeginn

Der BFW Landesverband Berlin/Brandenburg sieht im Rücktritt von Berlins Bausenatorin Katrin
Lompscher die Chance für einen Neubeginn in der Berliner Wohnungspolitik. Insbesondere müsse der
Regierende Bürgermeister Michael Müller den Wohnungsneubau in der Hauptstadt jetzt zur
Chefsache erklären und das entstandene politische Vakuum ausfüllen.

Berlin, 03. August 2020.

• Krise auf dem Wohnungsmarkt ist Ausdruck der verfehlten Politik des gesamten
rot-rot-grünen Senats
• BFW erwartet vom Senat Kooperationsbereitschaft mit der privaten
Immobilienwirtschaft
• BFW erneuert Forderung, den Mietendeckel in Berlin bis zur Entscheidung des
Bundesverfassungsgerichts auszusetzen

Der BFW Landesverband Berlin/Brandenburg sieht im Rücktritt von Berlins Bausenatorin Katrin
Lompscher die Chance für einen Neubeginn in der Berliner Wohnungspolitik. Insbesondere müsse der
Regierende Bürgermeister Michael Müller den Wohnungsneubau in der Hauptstadt jetzt zur
Chefsache erklären und das entstandene politische Vakuum ausfüllen. Denn nur der Neubau von
Wohnungen, der in dieser Legislaturperiode unter Senatorin Katrin Lompscher nicht vorangekommen
ist, wird zu einer Entspannung auf dem Wohnungsmarkt in der Hauptstadt führen.

„Die Liste der ungelösten Probleme, die Ex-Senatorin Lompscher hinterlässt, ist lang. Wer jetzt aber
ernsthaft glaubt, die aktuelle Wohnungsmisere sei nur ein Fall Lompscher, wird ein böses Erwachen
erleben. Denn diese Politik wurde vom gesamten rot-rot-grünen Senat und dem Abgeordnetenhaus
getragen“, sagt Thomas Groth, Vorstandsvorsitzender des BFW Landesverbandes Berlin/Brandenburg.

Der BFW erneuert seine Forderung, den Mietendeckel bis zu einer Entscheidung des
Bundesverfassungsgerichts auszusetzen. Schon jetzt haben die Mitgliedsunternehmen des BFW
wegen der unabsehbaren Auswirkungen des Mietendeckels bereits geplante Neubauvorhaben in
einem Umfang von mehr als 9.000 Wohnungen zurückgestellt. Zusätzlich mussten wegen der
geringeren Mieteinnahmen auch Investitionen und Modernisierungen auf Eis gelegt werden.

Nach Einschätzung des BFW wird nur der Wohnungsneubau das Wohnungsproblem in der Hauptstadt
lösen. In den vergangenen Jahren wurden die für die wachsende Stadt erforderlichen Neubauzahlen
von rund 20.000 Wohnungen pro Jahr sehr deutlich um mehr als 4.000 Wohnungen verfehlt. Zudem
sinkt die Zahl der Baugenehmigungen seit 2017.

„Der BFW fordert, jetzt die Chance zu nutzen und wieder ein eigenständiges Ressort Bauen im Senat
einzuführen. Denn nur durch diese Bündelung in einer Hand kann das Angebot an neuen Wohnungen
schnell erhöht und diese bedeutende Zukunftsaufgabe gelöst werden. Zugleich muss der Senat endlich
landeseigenes Bauland zur Verfügung stellen und alle Planungs- und Genehmigungsverfahren
beschleunigen“, sagt Thomas Groth.

 

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Der BFW Landesverband Berlin/Brandenburg e.V.
Der BFW Berlin/Brandenburg wirkt als starker Interessenverband in der Region mit der kraftvollen
Stimme der privaten Immobilienunternehmen. Er steht für Innovation und Zukunftsthemen und bietet
den Entscheidern der Branche als starker Interessenverband einen dauerhaften Innovationsvorsprung.
Die BFW-Mitgliedsunternehmen schaffen rund 50 % des Wohnungsneubauvolumens und sind damit
die Hauptantriebskraft für die Stadtentwicklung in Berlin. 14 der 20 leistungsfähigsten
Projektentwickler und Bauträger der Hauptstadtregion sind Mitglied im BFW.

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