Berliner Vermietungs- und Transaktionsmarktmarkt für Büroimmobilien boomt im III. Quartal

In ihrem Büromarktbericht für die ersten drei Quartale 2017 weist Colliers International Daten aus, die weiterhin einen boomenden Berliner Büromarkt zeigen. Mit einem Flächenumsatz von 670.000 m² wurde der Stand des gleichen Vorjahreszeitraums nochmals um 13 % übertroffen.

Die Nachfragestruktur bei der Vermietung war im Jahr 2017 mit 22 % am stärksten vom Segment Öffentliche Verwaltung, Verbände und soziale Einrichtungen geprägt. Etwa den gleichen Anteil nahm das Segment Handel/Gastronomie ein. Auf den dritten Rang zurückgefallen ist der Bereich Information und Telekommunikation mit einem Anteil von 16 %. Die starke Flächennachfrage in Verbindung mit einem vergleichsweise geringen Neubauvolumen führte zu einem weiteren Abbau des Leerstands. Inzwischen liegt der Büroleerstand in Berlin bei 475.000 m², das entspricht einer Leerstandsquote von 2,5 %.

Die hohe Flächennachfrage sorgte in den ersten neun Monaten des Jahres für ein gestiegenes Mietpreisniveau. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Durchschnittsmiete um ca. 8,5 % auf 17,70 Euro/m² erhöht. Die Spitzenmiete stieg um etwa 4 % auf 29,50 Euro/m².

Auf dem gewerblichen Immobilieninvestmentmarkt in Berlin wurden in den ersten drei Quartalen 2017 ca. 6 Mrd. Euro umgesetzt. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 82,6 %. Internationale Käufer brachten dabei 73 % des Transaktionskapitals auf. Mit einem Transaktionsvolumen von 4,1 Mrd. Euro bzw. einem Anteil von 68 % blieben Büroimmobilien die gesuchteste Assetklasse.