Baugenehmigungen für Wohnungen in Berlin per 30. September rückläufig

Die Anzahl der von Januar bis September 2018 in Berlin genehmigten Wohnungen sank gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 3,7 % auf 17.157 WE. Genehmigt wurden 14.716 Neubauwohnungen, das ist ein Rückgang um 5,6 %. Deutlich gesunken sind die Genehmigungszahlen für neue Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern, der Rückgang erreichte hier 30,5 %. Im Gegensatz dazu war der Rückgang im Segment der Mehrfamilienhäuser mit 2,1 % noch relativ moderat. Wieder angestiegen sind die genehmigten Neubau-Wohnungen durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden. Hier sollen, vor allem durch Dachgeschossausbau und Nutzungsänderungen, weitere 2 441 Wohnungen entstehen, das sind 9,6 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Von den insgesamt genehmigten Wohnungen entfielen 13 % auf städtische Wohnungsunternehmen, 78 % auf private Unternehmen und 8 % auf private Haushalte.

Schwerpunkte der Bautätigkeit bildeten weiterhin die Bezirke Pankow, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick. Inwieweit der ausgewiesene Rückgang der Baugenehmigungen schon den aufgrund der verschlechterten Rahmenbedingungen mittelfristig erwarteten Abschwung abbildet kann derzeit noch nicht bewertet werden.

Für den Neubau gewerblicher Bauten sind im Berichtszeitraum 172 Genehmigungen mit einer Nutzfläche von insgesamt 641 600 m² erteilt worden. Damit sank zwar die Anzahl der genehmigten Gebäude um 22,5 %, gleichzeitig stieg aber die genehmigte Nutzfläche um 6,9 %.

Teilen Sie diesen Beitrag: